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Wann auch immer wir sind

Wann auch immer wir sind
Erster Platz

Ich möchte Ursula Lohrey für den ersten Platz in dem Plakatwettbewerb

GOTT IST ALT… ABER VIEL BESCHÄFTIGT!
Plakatwettbewerb zum Thema „Generation 50+ und Arbeit“

gratulieren. Lohrey habe ich unter anderem mein Logo zu verdanken.

Der regionale Beschäftigungspakt fünfzigPLUSarbeit rief zu einem Plakat-Wettbewerb zum Thema Arbeit und Alter auf. Der KulturPackt führte dabei die Ausschreibung durch und organisierte die Jurierung.
Zur Beteiligung aufgerufen waren Grafiker, Zeichner, Maler, Fotografen, Bildhauer und Objektkünstler. Zu dem schwierig umzusetzenden Thema bewarben sich 19 Künstler und Grafiker mit 40 Arbeiten. Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Vertretern der Beschäftigungsinitiative und des KulturPackts sowie einem freien Grafiker wählte zehn Entwürfe aus, die in zwei Ausstellungen gezeigt werden sollen.
Ausgewählt wurden Arbeiten von neun Künstlern: Monika Tinkl (Niederwerrn), Annette Fernandes (Kitzingen), Uta Böttcher (Würzburg), René Landspersky (München), Steffi Weiß (Rimpar), Ursula Lohrey (Schonungen), Corinna Herrmann (Kitzingen), Lars Kuhfuss (Veitshöcheim) und Wolfgang Kuhfuss (Nüdlingen).

Bild und Botschaft:

4 Menschen aus der Arbeitswelt bilden mit Ihren Händen eine Art Treppe, eine Leiter. In Wechselwirkung mit dem Schlüsselzitat wird sie schnell zu einer Lebensleiter aus lebenden Sprossen. Jede Stufe bedeutet eine andere Gegenwart, eine nach der anderen.  Die Lebensstufenleiter ist eine Metapher für eine ganz große Gemeinsamkeit: Sie ist unsere Timeline, unsere Aufgabe und gleichzeitig ein Pfad aus Reifestufen. Und Alter steht hier nicht zur Diskussion.

Textebenen:

Rechts daneben wiederholt eine typographische Leiter aus Vornamen dieses Bild. Buchstaben behaupten, daß alle vier Personen das Alter von 54 haben. Diese Irritation klärt sich auf, sobald man sich dem Plakat nähert und die kleineren Zeilen lesen kann: nämlich die Jahreszahlen, zu denen die jeweilige Person ihren 54sten Geburtstag haben wird. Dieser Kunstgriff, vier Personen auf den ersten Blick gleichaltrig zu machen, konfrontiert mit der Unabänderlichkeit , daß wir alle ein und demselben ZEITSTROM unterworfen sind. Gedanklich wird für Augenblicke greifbar und möglich, daß wir uns zeitgleich im alten und im jungen Stadium befinden können, und in einem ganz bestimmten Sinne niemals altern werden.

Der verdammte Zeitstrom, an dem entlang wir Jahrzehnte hangeln, kann uns älter machen, aber nicht zwingend klein.

Die Irritation von ‘4 mal 54’ bedeutet die Chance, eigene Sichtweisen, je nachdem,

auf welcher Altersstufe wir uns befinden, auf Opportunismus hin zu untersuchen. Und spielerisch genau diese Sicht auf unsere Person anzuwenden, indem wir uns vorstellen, daß weitere 30 Jahre unserer Lebenszeit verstrichen sind und jemand so über uns denkt.

Die Wortatmosphäre “WANN AUCH IMMER WIR SIND.” verschmilzt mit der Bildbotschaft  und schreibt sich mitten auf den Nachthimmel … wie ein Gebet.

Ursula Lohrey

Die Ausstellung findet im alten Rathaus Schweinfurt vom 16. – 22. Dezember statt, die Plakate von Lohrey können jetzt schon online betrachtet werden.

GWT Schulung Aktualisiert

In Zusammenarbeit mit der Firma OIO wurde die GWT Schulung angepasst. Jetzt werden auch die Architektur Best Practices aus dem Adwords Team besprochen:

Architekturkonzepte für GWT Anwendungen

  • Serverseitige Integration mit dem Command-Pattern (gwt-dispatch)
  • Clientseitige Dependency-Injection (google-gin)
  • Umsetzung des Model-View-Presenter Entwurfsmusters (gwt-presenter)
  • Loose Kopplung in der Anwendung durch Verwendung eines EventBusses

Dieses Jahr finden noch zwei Schulungen statt:

  • Orientation in Objects, Mannheim, am 15.10. – 16.10.2009
  • Orientation in Objects, Mannheim, am 03.12. – 04.12.2009

It is all about the cloud…

It is the cloud game. First Google brought itself into the java cloud computing game by adding Java support to the AppEngine. It was a tripple release: GWT, Java for AppEngine and the Google Eclipse Plugin. A few days later Amazon EC2 (Elastic Cloud) announced to be running IBM Java EE products.

And yesterday we saw the announcement (twit1) that SpringSource will become a department in VMWare (twit1, twit2, twit3). This is the next player in cloud computing looking for Java technologies.

And, IMHO, this is the most interesting “marriage” of Java technology and cloud computing for the enterprise customer as we know today:

  • SpringSource has been the innovation motor in the Java universe for the last few years, and many of us were hoping they would find some way to monetize their efforts soon and succesfully,
  • enterprise customers *do* have their own hardware infrastructure, often only lacking cloud computing software and knowledge.

So is this deal saving SpringSource on a long term and making VMWare even more interesting for the enterprise customers?

But while with VMWare it is all about the enterprise customer, with SpringSource it is all about the open source community – this is their strength.

We should be thankfull to see SpringSource in good hands, but somehow I am eager to see how the open source community will profit from the VMWare and the SpringSource team-up. VMWare is not known for open source products, but they offer some products for free. Wonder if it will be possible to setup a full working cloud environment on a free/ OSS basis.

Multichannel communication and social networking

networking #rulez

es ging bei Skype los:

[12.05.09 12:19:46] Falk Sippach: hast du eine idee, wie ich die komplette springide als zip runterladen kann
[12.05.09 12:20:07] Falk Sippach: ich finde nur den link auf die update-site

Ich Google mich also auf folgenden Blog-Posting:

http://blog.springsource.com/2009/05/07/springsource-tool-suite-now-free/

wo ich folgende Stelle finde:

Speaking about interaction with the team, I’d like to encourage every Spring developer and Tomcat user out there to download STS, give it a try and get involved in the community through our forums, JIRA, Twitter (#STS) and email (sts AT springsource DOT com). As a user you can now actively influence where STS is heading and what would be of value to you. Furthermore you don’t need to spend time figuring where to get certain tooling features or what the differences between Spring IDE and STS are.

Da ich Christian Dupuis ja nur “ein bisschen” kenne (#speakerslounge #jax09), habe ich keinen #Skype Kontakt von ihm.

Tja, aber Christian ist ja auf dem Weg zu Juergen Hoeller

https://twitter.com/cdupuis/status/1770496144

Juergen habe ich in meiner Kontaktliste in Skype, ist aber leider offline, social-network-Sackgasse…

Also habe ich ihn @cdupius “angeTwittert”:

https://twitter.com/pgtaboada/statuses/1772196266

woraufhin ich auch prompt eine Antwort bekommen habe:

https://twitter.com/cdupuis/statuses/1772514228

Natürlich habe ich mich gleich bedankt und dabei auch Jürgen gegrüsst #networking

http://twitter.com/pgtaboada/status/1772918127

Und die wertvolle Info gleich per Skype an Falk weitergegeben:

[12.05.09 14:42:51] Papick G. Taboada: https://twitter.com/cdupuis/statuses/1772514228
[12.05.09 14:42:53] Papick G. Taboada: here we go
[12.05.09 14:42:54] Papick G. Taboada: :-)
[12.05.09 14:43:16] Falk Sippach: danke
[12.05.09 14:43:23] Falk Sippach: habs bereits runtergeladen
[12.05.09 14:43:36] Papick G. Taboada: :-)

Ist nicht nur ein Spielzeug…

:-)

SpringSource Produktivitätsoffensive

Diese Woche haben wir zwei großartige Nachrichten aus der SpringSource Ecke bekommen:

stsscreenshot03
STS

Bei STS handelt es sich um eine Eclipse-basierte IDE, die bisher nur den “Enterprise- Kunden” vorbehalten war. Es ist die Zusammenstellung von Spring IDE und andere Plugins aus der SpringSource Softwareschmiede:

Key Highlights von der Produktseite:

  • Greater Productivity
  • OSGi Made Easy
  • Developer Onramp to Virtualization
  • Task Focused Development
  • Guided Learning

Bei Spring Roo handelt es sich letztendlich um die Umsetzung von Rod Johnsons Aussage:

We (the Java EE Community) are not picking the low hanging fruits

Und damit hat er recht: wir haben mit Java EE sehr mächtige Frameworks, scheitern aber kläglich daran, daraus ordentliche “full stack application frameworks” zu bauen. Die Quittung haben wir mit “Ruby on Rails” und Konsorten bekommen: erst haben wir sie belächelt, dann diese für Prototypen eingesetzt. Jetzt lautet es “success stories” aus allen Ecken. Mit Spring Roo bekommen wir ein “full stack application framework“, das diesmal aber in Java mit Java Tools und Technologien umgesetzt wurde (Maven2, JPA, JUnit, Spring MVC, Spring Security, u.s.w.).

“Roo delivers productivity without compromise. Spring Roo melds the development advantages that have emerged in dynamic frameworks with the robustness, reliability, performance and familiarity of enterprise Java. Roo is designed for developers that want to build Java applications faster than ever without having to learn a new language or syntax. Roo is designed to be incorporated into the majority of development environments including visual development tools and utilizes the widely understood implementations of relevant standards.” (Quelle: http://www.springsource.org/roo)

Die Spring Roo Seite verrät zur Zeit sehr wenig – nicht einmal, wie man Spring Roo aktuell runterladen kann. Hier muss man die Blogosphäre aus dem Umfeld im Radar haben:

Ich habe das Gefühl, dass die Java-Gemeinde endlich aufatmen kann, denn jetzt hat man eine Alternative zu Ruby on Rails, Grails und Co. Es wird sich zeigen, wie tief Spring Roo in den Kinderschuhen steckt, und ob SpringSource “den Kampf” an einer weitere Front aufnehmen kann. SpringSource scheint wieder die OSS Community entdeckt zu haben (die Community darf sogar  bei der Namensfindung mithelfen), und spielt zu meiner Freude die Karte gross aus.