Verwandte Konzepte – Handlungsorientierung und Tätigkeitstheorie

Bei der Tätigkeitstheorie, die die theoretischen Grundlagen für die populären handlungsorientierten Unterrichtskonzepte bildet, werden die Tätigkeiten des Menschen im Sinne des Tuns und der aktiven geistigen Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand als Voraussetzung für die Herausbildung kognitiver Strukturen -für das Lernen- verstanden. In der praktischen Umsetzung für Lernprozesse steht im Vordergrund handlungsorientierter Ansätze die Selbsttätigkeit des Schülers bei der Umsetzung vollständiger Handlungen.
Beispiel für ein Modell zur Entwicklung individueller Handlungsfähigkeit:
(nach Hermann G. Ebner)

Vollständige Lernhandlungen sind gekennzeichnet durch:

Inhaltliche Vollständigkeit:

  • Sachkompetenz
  • Soziale Kompetenz
  • Ethisch-reflexive Kompetenz

Zyklische Vollständigkeit:

  • Zielsetzung
  • Planung
  • Ausführung
  • Kontrolle
  • Bewertung

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