Konstruktivistische Lernumgebungen mit neuen Medien

Gestaltung der Lernumgebung

Nach konstruktivistischem Verständnis, kann nicht gezielt gelehrt sondern Lernen nur ermöglicht werden. Im Sinne einer solchen “Ermöglichungsdidaktik” ist es wichtig, dem Lernenden eine reichhaltige Lernumgebung zu bieten, die unterschiedliche Zugänge zum Wissensgebiet und situierte, authentische Lernszenarien ermöglicht.

Aus einer solchen Sicht gewinnt die Funktion der Medien, die Gestaltung der Lernumgebung eine völlig neue, hervorgehobene Rolle im Lehr-/ Lernprozess. Eine “gestaltungsorientierte Mediendidaktik” (Kerres 1998) ist nicht mehr nur für den selbstorganisierten Selbstlernprozess, sondern für alle Lehr-/ Lernszenarien von Bedeutung in denen Medien eingesetzt werden.

Bei Didaktischen Medien, ist dabei schon im Planungs- und Entwicklungsprozess auf Grundsätze des Konstruktivismus als Lehr-Lerntheorie zu achten. Kommunikative Prozesse, Selbstätigkeit des Lernens, aktive Gestaltungs- und Veränderungsmöglichkeiten gehören zu den notwendigen Merkmalen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass auch auf der Basis konstruktivistischer Theorie, die Gestaltung des Lehr-/ Lernprozesses mehr ist als die Bereitstellung von Medien.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *