Apache myfaces goes AJAX

I recently downloaded the examples from the nightly build files and deployed the sandbox.war.

In this webapp you will find three AJAX examples – have a look at it, it looks very interesting!

Never heard from AJAX? Well, it is quite new, the originating article was written february 2005.

This technology is beeing adopted by many groups in the java community: myfaces is providing some components (see the sandbox example war) and struts shale is providing the backend (see topic remoting).

The original article can be found here:

http://www.adaptivepath.com/publications/essays/archives/000385.php

Further reading to AJAX can be found in Wikipedia:

English:     http://en.wikipedia.org/wiki/AJAX
German:    http://de.wikipedia.org/wiki/AJAX

Verwandte Konzepte – Handlungsorientierung und Tätigkeitstheorie

Bei der Tätigkeitstheorie, die die theoretischen Grundlagen für die populären handlungsorientierten Unterrichtskonzepte bildet, werden die Tätigkeiten des Menschen im Sinne des Tuns und der aktiven geistigen Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand als Voraussetzung für die Herausbildung kognitiver Strukturen -für das Lernen- verstanden. In der praktischen Umsetzung für Lernprozesse steht im Vordergrund handlungsorientierter Ansätze die Selbsttätigkeit des Schülers bei der Umsetzung vollständiger Handlungen.
Beispiel für ein Modell zur Entwicklung individueller Handlungsfähigkeit:
(nach Hermann G. Ebner)

Vollständige Lernhandlungen sind gekennzeichnet durch:

Inhaltliche Vollständigkeit:

  • Sachkompetenz
  • Soziale Kompetenz
  • Ethisch-reflexive Kompetenz

Zyklische Vollständigkeit:

  • Zielsetzung
  • Planung
  • Ausführung
  • Kontrolle
  • Bewertung

Träges Wissen

Das Phänomen des “Trägen Wissens” beschreibt die Kluft zwischen Wissen und Handeln (Mandl) die wir insbesondere bei Hochschulabgängern beobachten können. Stellen Sie sich vor, eine soeben promovierte Ärztin soll Sie am Herzen operieren, oder ein frisch examinierter Diplom-Kaufmann wird mit der Führung eines Unternehmens beauftragt. Das leichte Unbehagen, dass wir bei einer solchen Vorstellung haben resultiert weniger aus einem vermuteten Manko bei theoretischem Wissen, als vielmehr an den Zweifeln an der richtigen Umsetzung dieses Wissens.

Verschiedene Studien belegen, dass diese Zweifel begründet sind. So konnten in einer Studie von Mandl Pädagogen im Rahmen eines betriebswirtschaftlichen Planspiels bessere Ergebnisse erzielen als Diplom-Kaufleute. Obwohl diese das notwendige theoretische Wissen nachweisbar besaßen, waren sie nicht in der Lage es in der “konkreten” Planspielsituation anzuwenden.

Dieses Phänomen nennt man “Träges Wissen”. Es betrifft einen Großteil des in Schulen und Hochschulen vermittelten Wissens und beschreibt vor allem ein Transferproblem. Die wenig anwendungsbezogene, oft abstrakte, systematisierte Form der Wissensvermittlung trägt dazu bei, träges Wissen zu erzeugen. Diese Form des Lehrens wird der Komplexität der Realität selten gerecht und ist somit – nach konstruktivistischem Verständnis – nur unzureichend mit dem Anwendungskontext verknüpft.

Form based authentication and JSF

Recently I ran into this problem. By now it is not possible to setup a form based authentification with a JavaServer Faces form.

The best solution I found was to use the ACEGI security system. It is a great  security framework, fits in perfectly into my Spring application and, the best of all, I am finally using my Service and DAO objects to perform the authentication: no product specific plugins anymore!

Traditionelle Vermittlungsformen

333 – Bei Issos Keilerei

Wer kennt diesen Satz nicht. Das Paradebeispiel für auswendig gelernte Merksätze, die der Pauker geradezu genüsslich in die Köpfe der Schüler eintrichtert(e). Dabei kann man sich den Lehrer als Wasserhahn vorstellen, der durch das Medium Sprache, die Lernenden mit Wissen befüllt. Entscheidend ist die Vorstellung, dass die Dauer der Einwirkung die maßgebliche Größe für den Lernerfolg darstellt. Der Schüler hingegen wird als Passivum gesehen. Sein Kopf gleicht einem Luftballon, der nur mit Druck seine wahre Gestalt annehmen kann. Nach diesem Modell müsste das Gelernte bei einer Lernzielkontrolle gerade zu heraus sprudeln. Dem ist weit gefehlt. Deshalb bedienen sich die “traditionellen Wissensvermittler” einer zusätzlichen Anschauung. Das Gehirn eines Lernenden stellt man sich als Schwamm vor, das wieder nur mit “Gewalt” die gespeicherten Wissenselemente von sich geben kann.

Aus dieser Ansicht ergeben sich einige methodische Konsequenzen: ·

  • Lohn und Strafe sind die Säulen jeden Unterrichts
  • Gelernt wird rezeptiv, das Wissen wird wie ein Ziegelstein in fertiger Form weitergegeben
  • Die Repräsentation erfolgt auf sprachlich-symbolischer Ebene, die Ganzheit der Lernenden wird nicht berücksichtigt.
  • Verstehendes (inhaltliches) Lernen wird selten gefordert, dafür steht das Reproduzieren im Mittelpunkt.
  • In der Schule wird deshalb der Lehrervortrag, die Einzelarbeit sowie Auswendiglernen als Stilmittel verwandt.

Fazit: Da Modelle nur ein Abbild der Wirklichkeit soll zum Kontrast ein andere Darstellung eingebracht werden. Das Gehirn des Schülers ist ein mit Schwefelsäure gefülltes Behältnis. Das Wissen wird vom Lernenden gefordert, so wie die Schwefelsäure die in der Luft befindlichen Dampfteilchen in sich einverleibt. Der Lehrer sprüht mit der Atemluft ebenfalls feinste Wasserteilchen in die Umgebung der Schüler. Sein Wissen wird dem Schüler bereitgestellt, so dass unter günstigen Bedingungen sich langsam der Kopf füllen kann.

Frei nach: Wolfgang Metzger, Stimmung und Leistung, Braunschweig 1967